St. Wigbert
Pfarr-, Kloster und Hofkirche

Zeittafel

um 1210 Erste Erwähnung einer Kapelle St. Wigbert
um 1223 Die St. Wigbertkirche wird als Pfarrkirche des Klosters Hersfeld gegründet
1291 Vernichtung der Kirche beim großen Stadtbrand
1409 Beginn des Turmbaus der heutigen Kirche
1434 Vollendung des Baues des Langhauses
1472-73 Errichtung eines Chorraumes und Weihe der Kirche
16. Jahrhundert Die Kirche wird zum Streit- und Zankapfel zwischen katholischen und evangelischen Gläubigen und Klerikern
1606 Endgültige Rückgabe an die katholische Kirche
1633-39 Während der schwedischen Besatzungszeit Erfurts ist St. Wigbert protestantische Garnisonskirche
1651 Der Orden der Augustinereremiten, in deren Erfurter Kloster (Augustinerstraße) einst Luther eingetreten war, und das sie verloren hatten, erwirbt neben der Wigbertkirche den Valentinerhof für einen Klosterneubau
1664 Nach der Rückführung Erfurts unter mainzische Territorialgewalt wird die dem kurmainzischen Stadthalterpalais benachbarte Kirche zur Hofkirche
Der Mainzer Erzbischof überlässt dem Augustinerorden die Kirche zur Nutzung als Klosterkirche
1687-90 Errichtung eines barocken Hochaltars, der nicht mehr erhalten ist
1695 Vollendung der klösterlichen Neubauten, u.a. des Kreuzganges und der Sakristei
1803 Regensburger Reichsdeputationshauptschluss: Erfurt wird nach 1000jähriger Zugehörigkeit zu Kurmainz preußisch
1806-14 Erfurt ist kaiserlich-französische Domäne. Die St. Wigbertkirche wird von der französischen Zivil und Militärverwaltung als Garnisonskirche benutzt. 19. Oktober: Preußischer Kabinettsbeschluss über die Aufhebung des Klosters
1822 Auflösung des Klosters im April. Beschlagnahme der Klostergebäude außer dem Kreuzgang und der Sakristei. Die Kirche bleibt katholische Pfarrkirche
1879 Zur Zeit des Kulturkampfes befindet sich im Kreuzgang eine provisorische Mädchenschule
1917 Während des ersten Weltkrieges müssen die Glocken zum Einschmelzen gegeben werden
1944 25. November: Bei der Zerstörung der benachbarten Barfüßerkirche durch eine Luftmine wird die Wigbertkirche beschädigt. Der Gottesdienst findet in der Sakristei statt.
1953 6. Dezember: Weihe des neuen Altares im neu gestalteten Chorraum.
1991 Erstes Klosterfest der Crucis-Wigbert-Gemeinde, die seit 1982 zusammen gehört.
1996 Aufstellung des gotischen Flügelaltars. Das Sakramentshaus wird an der rechten Seite im Chorraum angebracht.
1999 Der Künstler Wladimir Olenburg entwickelt zusammen mit dem Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand neue Fenster unter dem Thema Aufbrüche.
Die ersten drei Fenster werden eingebaut
2003 Beginn der Renovierungsarbeiten an der Wigbertkirche. Bau eines neuen Gemeindezentrums.
2004 4. Juli: Altarweihe des neuen Altares

aktuelle Vermeldungen

neuer Tansania-Flyer zum Herunterladen

neue Internetseite ist onlineSt-Laurentius-erfurt.de

www.thomasgemeinde-erfurt.de